26.03.2007
Nach einer aktuellen Umfrage des Hessischen Rundfunks (HR) ist die CDU in Hessen im Vergleich zur letzten Landtagswahl in der Wählergunst um fast 11% auf 38% abgestürzt. Gleichzeitig legt die SPD um 5% stark zu und liegt damit nun bei 34%.
Dazu erklären die hessischen Jungsozialisten:
„Wir Jusos sehen uns in unserem Votum für Andrea Ypsilanti bestätigt. Mit dem klaren SPD-Profil für soziale Gerechtigkeit und der Sympathieträgerin Andrea Ypsilanti als Spitzenkandidatin konnte die hessische SPD nun schon erheblich Boden gut machen. Wegen der miserablen Schulpolitik, unsozialer Studiengebühren und gescheiterter Wirtschafts- und Innenpolitik der CDU-Landesregierung herrscht in Hessen Wechselstimmung. Die Menschen haben genug von der Gutsherrenart des Roland Koch und seinem inkompetenten Kabinett“, erklärt Björn Spanknebel, nordhessischer JUSO-Chef und stellv. JUSO-Landesvorsitzender.
„Wir Jusos begrüßen den ‚Ypsilanti-Effekt’. Durch das klare Bekenntnis zur Rücknahme der Studiengebühren und mit neuen Ideen für eine grundlegende Schulreform hat Andrea Ypsilanti den Sockel des unbeliebten Landesfürsten Roland Koch schon jetzt erheblich ins Wanken gebracht. Mit dem glaubwürdigen Eintreten für soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit gelingt es der SPD wieder ihre Stammwähler in Hessen zu überzeugen und neue Menschen für sozialdemokratische Ideen zu gewinnen“ ergänzt Felix Diehl, stellv. JUSO-Landesvorsitzender aus Gießen.
„Gerade bei dem von den Befragten für sehr relevant erachteten Thema der Bildungspolitik konnte die SPD mit deutlich stärkeren Kompetenzwerten als die CDU punkten. Das Eintreten für eine konsequente Verbesserung der Situation an hessischen Schulen durch individuelle Förderung und längeres gemeinsames Lernen in „Schulen der Vielfalt“ ist der richtige Weg für eine zukunftsfähige Bildungspolitik. Hier hat die CDU mit ihrem ideologischen Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem versagt. Die Umfrage zehn Monate vor der Landtagswahl ist eine Offenbarung, dass die Regierung Koch vor ihrem Ende steht. Wichtig ist, dass jetzt alle Sozialdemokraten an einem Strang ziehen, um Hessen endlich von Roland Koch zu erlösen“ schließen Diehl und Spanknebel.
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