Jusos: Sensationeller „Ypsilanti-Sieg“ – Erfolgreicher Juso-Wahlkampf in Hessen

Jusos: Sensationeller „Ypsilanti-Sieg“ – Erfolgreicher Juso-Wahlkampf in Hessen

28.01.2008

Anlässlich des desaströsen Landtagswahlergebnisses für die Koch-CDU und den sensationellen Erfolg der Ypsilanti-SPD erklären die hessischen Jungsozialisten:

„In Hessen gibt es eine gesellschaftliche Mehrheit für die Ablösung der Regierung Koch. Roland Koch ist der Loser dieser Wahl“ erklärt Juso-Landesvorsitzender Björn Spanknebel. „Koch ist es offensichtlich nicht gelungen mit Nebelkerzen von seiner katastrophalen Regierungsbilanz abzulenken. Der Vorwurf einer Kampagne gegen Roland Koch ist lächerlich, zumal sich der Ministerpräsident durch seinen gnadenlos rechtspopulistischen Wahlkampf selbst das politische Grab geschaufelt hat.“

„Dieser Erfolg ist erst möglich geworden durch den großartigen Wahlkampf von Andrea Ypsilanti. Mit ihrem klaren Bekenntnis zum Politikwechsel und einem neuen Politikstil hat Ypsilanti der SPD nach der Wahlschlappe im Jahr 2003 ihren Stolz zurückgegeben. Die Menschen trauen Andrea Ypsilanti und der SPD zu die Zukunftsthemen Erneuerbare Energien, Mindestlohn und Bildungsgerechtigkeit politisch durchzusetzen“ ergänzt Felix Diehl, stellv. Juso-Landesvorsitzender. Gleichzeitig sei die grandiose Aufholjagd nicht ohne den unermüdlichen Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer in allen Gliederungen der Partei möglich gewesen sind sich die Jusos einig.

Der Landesvorstand der Jusos Hessen bewertet in seiner ersten Stellungnahme das Abschneiden der SPD bei den unter 30-Jährigen als großen Erfolg: „42% Zustimmung bei der jungen Generation sind ein deutlicher Beleg für einen erfolgreichen Wahlkampf der Jusos in Hessen! Mit der Forderung einer Ausbildungsgarantie und der Abschaffung der ungerechten CDU-Studiengebühren geben wir glaubwürdige Antworten auf die Fragen der jungen Menschen“ erklären die Juso-Bezirksvorsitzenden Christoph Degen und Tim Schmuch.

Die hessischen Jungsozialisten setzen nun auf offene Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Regierung. „Wir hoffen, dass die FDP nicht weiter versucht das Votum des demokratischen Souveräns zu ignorieren. Aus ideologischen Gründen und falsch verstandener Vasallen-Treue dürfen sich die Freidemokraten nicht an den Wahlverlierer Koch ketten. Wir Jusos stehen einer Beteiligung der FDP an einer Ampel-Koalition offen gegenüber, soweit die Partei wieder zu ihren sozialliberalen Wurzeln zurückfindet“ schließt Björn Spanknebel.

Weitere Pressemeldungen

Eine Übersicht aller Pressemeldungen
findet sich im Pressearchiv.