Der ehemalige Juso-Landesvorsitzende Udo Bullmann wurde am 1. Februar zum neuen Vorsitzenden der deutschen Sozialdemokraten im Europäischen Parlament gewählt. In einer gemeinsamen Pressemitteilung des Juso-Landesverbandes mit den Juso-Bezirken gratulieren die hessischen Jusos ihrem Europaabgeordneten.
Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wehrt sich gegen die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, mit der auf Spekulationsgeschäfte eine Steuer in Höhe von 0,1% erhoben werden soll.
„Mit seiner Ablehnung einer Finanztransaktionssteuer macht sich Volker Bouffier endgültig zum Ministerpräsident der Zocker und Banken.
Der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl und der Sprecher der Gießener Juso-Hochschulgruppe Björn Gerlach kritisieren die Kürzungen an den hessischen Hochschulen trotz der steigenden Studierendenzahlen. Mit einer Verteilaktion an der Justus-Liebig-Universität machten die Jusos auf bestehende Missstände aufmerksam.
- Forderung nach Amtsenthebung von Atom-Kommissar Günther Oettinger
10. Dezember 2011
Der CDU-Politiker Günther Oettinger, EU-Energiekommissar, will laut Medienberichten den Bau von 40 neuen Atomkraftwerken in der Europäischen Union allein bis zum Jahr 2030 vorantreiben. „Deutschland muss sich in Europa für den Ausstieg aus der Atomenergie einsetzen. Wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung den Atomausstieg ernst meint, dann darf sie in die EU-Kommission keinen Atomlobbyisten wie Günther Oettinger entsenden. Deshalb fordern wir die Bundesregierung dazu auf, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Atom-Kommissar Günther Oettinger einzuleiten. Für die SPD jedenfalls hat sich Günther Oettinger mit seinen Äußerungen als Gesprächspartner völlig disqualifiziert“ so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl.
- Diehl: „Sittenwidrige Ausbeutung junger Menschen gehört verboten!“
5. Dezember 2011
Der Juso-Landesvorstand hat sich auf seiner Sitzung Anfang Dezember in Marburg einstimmig für die Einführung eines gesetzlichen Verbots des ‚unbezahlten Probearbeitens‘ bei Minijobs ausgesprochen. Die Jusos fordern von der hessischen Landesregierung die Verankerung eines Verbots des unentgeltlichen Probearbeitens im Recht der Ordnungswidrigkeiten, die Kontrolle durch die Ordnungsbehörden und eine Ahndung von Verstößen durch abschreckende Bußgelder.
Nach den beeindruckenden Protesten der letzten Wochen plant am 12. November ein breites Bündnis aus attac, IG Metall, DGB, Jusos und anderen Organisationen eine weitere Protestaktion gegen die Macht der Banken, zu der die Jusos in Hessen und Hessen-Süd gemeinsam aufrufen. Zehntausende Menschen sollen an diesem Tag das Bankenviertel in Frankfurt am Main umzingeln und deutlich machen, dass sich immer mehr Menschen gegen den Vorrang der Banken vor den Interessen der Bürger zur Wehr setzen.
Nach der vorzeitigen Amtsflucht von Petra Roth will die Frankfurter CDU den Innenminister Boris Rhein ins Rennen um die Nachfolge als Frankfurter OB schicken. Die Jusos erwarten, dass Rhein für klare Verhältnisse sorgt und als Innenminister zurücktritt. „Wahlkampf in Frankfurt und Dienstverpflichtungen als Innenminister gehen nicht zusammen. Wenn Boris Rhein wirklich Oberbürgermeister in Frankfurt werden will, dann sollte er als Hessischer Innenminister zurücktreten“ so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl.
Zum internationalen Protesttag gegen die Macht der Banken und internationalen Finanzmärkte erklären die Jusos ihre Solidarität mit den friedlichen Protesten des Bündnisses „Occupy Frankfurt“. Zu einer echten Demokratie gehört für die Jusos, dass nicht wenige Banken über das Schicksal von Millionen von Menschen bestimmen.
Der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl und die Sprecher der Frankfurter Jusos, Maya Hatsukano und Christian Heimpel, bekunden in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung für die Forderungen des Bündnisses „Occupy Frankfurt“.
Auf dem SPD-Landesparteitag am 8. Oktober in Kassel konnten sich die Jusos mit Anträgen zur Ausbildungspolitik, Hochschulpolitik und Schulpolitik durchsetzen. Mit der stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden Melanie Haubrich wurde erstmals im neuen Jahrtausend eine Kandidatin der Jusos in den SPD-Landesvorstand gewählt.
„Wir Jusos freuen uns, dass wir auf dem Landesparteitag inhaltliche Forderungen zur Bildungspolitik durchsetzen konnten und die Delegierten unsere Juso-Kandidatin Melanie Haubrich in den SPD-Landesvorstand gewählt haben“ so Juso-Landeschef Felix Diehl.
Der SPD Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat in einem FAZ-Interview vor dem SPD-Landesparteitag erklärt, die hessische SPD stehe für „Chancengerechtigkeit“ und in einem HR-Interview erklärt, die SPD werde die Gymnasien nicht durch landespolitische Reformen antasten.
„Wir Jusos sind irritiert, dass Thorsten konservative Kampfbegriffe wie Chancengerechtigkeit verwendet und das SPD-Konzept des Hauses der Bildung in Frage stellt. Mit der heute noch gültigen Beschlusslage zum Haus der Bildung fordert die SPD längeres gemeinsames Lernen bis zur Klasse 10“, so Felix Diehl, Landesvorsitzender der Jusos. „Wir Jusos stehen für Chancengleichheit, denn nur gleiche Chancen für alle Kinder- und Jugendlichen sind gerecht.“
Zum SPD-Landesparteitag am 8. Oktober in Kassel erscheint eine Sonderausgabe der Juso-Zeitung „GLÜCK AUF!“. In der aktuellen Ausgabe könnt ihr Euch über die inhaltlichen Forderungen der Jusos für den sozialen Aufstieg durch Bildung und die Energiewende vor Ort informieren. Zudem findet ihr neben Berichten zur Brüsselfahrt des Landesverbandes, zum Landescamp und zur Landeskonferenz in der „GLÜCK AUF!“ eine Vorstellung von Melanie Haubrich, unserer Juso-Kandidatin für den SPD-Landesvorstand.
Zur zweiten Ausgabe der Onlinezeitung geht es hier.
Im September hat eine Delegation der Jusos Hessen auf Einladung des hessischen Europaabgeordneten Dr. Udo Bullmann das Europäische Parlament in Brüssel besucht. Während die marktradikale Splitterpartei FDP über die Insolvenz von EU-Mitgliedsstaaten schwadroniert, haben sich die Jusos in Brüssel mit den politischen Anforderungen an ein soziales Europa befasst. „Statt europäische Staaten kaputt zu sparen fordern wir Jusos von der EU und den europäischen Regierungen ein Investitionsprogramm für mehr Beschäftigung und Wirtschaftswachstum“ so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl.
Auf ihrer ordentlichen Landeskonferenz in Aßlar (Lahn-Dill-Kreis) haben die hessischen Jusos Felix Diehl aus Lich mit 72% der Stimmen als Juso-Landesvorsitzenden bestätigt. Der 27-Jährige ist seit 2010 Landesvorsitzender der SPD-Nachwuchsorganisation. Mit der Antragsreihe „Sozialer Aufstieg durch Bildung“ fordern die Jusos bessere Bildungschancen von der frühkindlichen und schulischen Bildung bis zur Ausbildung und Hochschule.
Für 40 Jusos aus ganz Hessen hieß es am letzten Wochenende Zelte aufschlagen und trotz durchwachsener Wetterlage und leerem Edersee sommerliche Stimmung aufkommen zu lassen. Auf dem Juso-Landescamp diskutierten Jusos aus ganz Hessen über Ausbildungspolitik und nahmen an politischen Schulungen zur Kommunalpolitik und zum „Juso-Handwerk“ teil.
Die hessischen Jusos laden zu ihrer ordentlichen Landeskonferenz am 21. August in die Stadthalle Aßlar in den Lahn-Dill-Kreis ein. Neben den Wahlen des Juso-Landesvorstandes stehen die Festlegung der landespolitischen Schwerpunkte der Jusos und ein Referat von Andrea Ypsilanti zu „Standort und Aufgabe der Sozialdemokratie“ auf der Tagesordnung.
Angesichts der schrecklichen Anschläge in Oslo und einem jungsozialistischen Sommercamp in Norwegen erklären der Vorsitzende der Jusos Hessen-Süd, Carsten Sinß, der Vorsitzende der Jusos Hessen-Nord, Pascal Barthel, und der Vorsitzende der hessischen Jusos, Felix Diehl:
Wir sind zu tiefst erschüttert über die grausamen Ereignisse in Norwegen. Junge Menschen, Mitglieder unserer norwegischen Schwesterorganisation AUF, wurden gewaltsam aus ihrem Leben gerissen. Was ein friedliches Zusammenkommen von jungen Menschen werden sollte, die sich gemeinsam für eine tolerante und gerechte Gesellschaft einsetzen, endete in einer Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes.
Die hessischen Jusos rufen zur Beteiligung an der Demonstration am 16. Juli zur Verhinderung des NPD-Aufmarsches in Gießen auf.
Der Juso-Landesverband ist gemeinsam mit dem südhessischen Juso-Bezirk dem Bündnis „Gießen bleibt bunt – Gemeinsam gegen Nazis“ zur Verhinderung der NPD-Demonstration am 16. Juli in Gießen beigetreten.
Die hessischen Jusos kritisieren die ideologischen Schulkämpfer der hessischen CDU und FDP. Kultusministerin Henzler (FDP) und der schulpolitische Sprecher der CDU Hans-Jürgen Irmer halten an dem Auslaufmodell der Hauptschule fest, obwohl selbst die Bundes-CDU diese „Restschule“ längst aufgegeben hat.
„Die Schulform Hauptschule hat keine Zukunft. Das zeigt in Hessen schon die ‚Abstimmung mit den Füßen‘, indem Eltern ihre Kinder auf keine Hauptschulen und Hauptschulzweige mehr schicken wollen. Die Hauptschule bietet jungen Menschen keine Zukunftschancen und führt heute nicht mehr zu einem Ausbildungsplatz.
Die Jusos sind empört über den Vorschlag der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU), das Bundesland Hessen abzuschaffen. „Gerade der Hessentag in Oberursel hat wieder gezeigt, dass Hessen eine eigene, weltoffene Identität hat. Wir Jusos lehnen den aus den Reihen der CDU vorgetragenen Vorschlag, Hessen abzuschaffen ab und fordern Ministerpräsident Volker Bouffier dazu auf, sich offen und unmissverständlich zum Erhalt des Bundeslandes Hessen zu bekennen“ so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl.
Die hessischen Jusos werben auf dem Hessentag in Oberursel unter dem Motto „Mit Schwarz-Gelb geht die Gerechtigkeit baden!“ für ihre Positionen. Mit dem Motto spielen die Jusos auf die sozial ungerechte Kürzungspolitik der CDU/FDP-Landesregierung an. Die Jusos haben an Besucher des Hessentags neben kaltem Wassereis und Wasserbällen am Wochenende auch Juso-Flyer für den Atomausstieg und eine tolerante Gesellschaft verteilt und in vielen Gesprächen für ein sozial gerechtes und weltoffenes Hessen geworben.
Jusos fordern von Hessen-SPD Einsatz für echte Bürgerversicherung
3. Juni 2011
Die SPD-Bundesspitze hat ein neues Modell der Bürgerversicherung beschlossen. Mit dem Konzept soll durch eine Bürgerversicherung zwar die „Zwei-Klassen-Medizin“ überwunden werden, viele Eckpunkte einer solidarischen Bürgerversicherung wurden aber unter den Teppich gekehrt. Die Jusos kündigen deshalb einen Antrag für den Landesparteirat der hessischen SPD am 14. Juni an.
Die hessischen Jusos begrüßen das Energiekonzept der Bundes-SPD als richtigen Wegweiser in die energiepolitische Zukunft. Für die Hessen-SPD hatte Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel als Vorsitzender der SPD-Energiekommission den Vorschlag wesentlich mitgestaltet.
- Juso-Landeschef Diehl: „Sparen geht auch gerecht!“
12. Mai 2011
Die schwarz-gelbe Landesregierung in Hessen plant massiven Bildungs- und Sozialabbau nach der Einführung der Schuldenbremse in die Hessische Verfassung. Die Jusos kritisieren den unsozialen Kürzungswahn und fordern sozial gerechte Alternativen.
Rücktritt von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles gefordert
27. April 2011
Die Jusos in Hessen reagieren mit völligem Unverständnis darauf, dass die Anträge auf Parteiausschluss gegen Dr. Thilo Sarrazin wegen dessen wachsweicher Erklärung vor dem Schiedsgericht zurückgezogen wurden.
Zum Ausgang des Parteiordnungsverfahrens gegen Dr. Thilo Sarrazin wegen dessen sozialdarwinistischen und rassistischen Thesen in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ und seinem Wahlkampfauftritt für die politische Konkurrenz im hessischen Kommunalwahlkampf erklären der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl, der südhessische Juso-Bezirksvorsitzende Behnam Yazdani und der nordhessische Juso-Bezirksvorsitzende Pascal Barthel:
„Für uns ist die Einigung mit Dr. Thilo Sarrazin wegen dessen relativierender Erklärung vor dem Schiedsgericht nicht nachvollziehbar. Thilo Sarrazin hat mit seiner Erklärung seine rassistischen und sozialdarwinistischen Äußerungen nicht ausdrücklich zurückgenommen.
Die hessische Landesregierung plant die regionale Ausbildungsförderung bis 2015 in Hessen massiv von 17,3 Mio. € auf 10 Mio. € zu kürzen. „Erst vor den Kommunalwahlen in Hessen ein deutlich höheres Budget zur Ausbildungsförderung benachteiligter Jugendlicher in Aussicht zu stellen und dann kurz nach dem Wahltermin die Mittel zusammenzustreichen ist ein Schlag ins Gesicht der Jugendlichen in Hessen“ so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl.
Die Jusos rufen zur Teilnahme am Sternmarsch am Ostermontag in Biblis anlässlich des 25. Jahrestages des Atomunfalls in Tschernobyl und zum „Rave gegen Atomkraft“ im Mai in Frankfurt auf. „Die Atomkatastrophe in Japan hat gezeigt, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Deshalb fordern wir die sofortige und dauerhafte Abschaltung des AKW Biblis, die Rücknahme der Laufzeitverlängerung und die konsequente Durchsetzung der Energiewende“ so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl.
Die hessischen Jungsozialisten fordern den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien. "Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist keine Frage der technischen oder rechtlichen Machbarkeit, sondern des politischen Willens" so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl. Mit ihrem Konzept der Energiewende vor Ort zeigen die Jusos einen Weg auf, wie die 100%-Versorgung aus erneuerbaren Energien möglich ist. Im Kommunalwahlkampf werben die Jusos hessenweit für den Atomausstieg und die Energiewende vor Ort.
Gemeinsam rufen die politischen Jugendorganisation Hessens die jungen Menschen in Hessen dazu auf, am kommenden Sonntag an der Kommunalwahl teilzunehmen.
Die Landesvorsitzenden der Jungen Union (JU), der Jungsozialisten (Jusos), der Jungen Liberalen (JuLis) und der Grünen Jugend Hessen (GJH) erklären: „Über Parteigrenzen hinweg haben wir das gemeinsame Interesse, dass die Jugend von ihrem Recht zur demokratischen Teilhabe in hessischen Städten und Gemeinden Gebrauch macht. Die Kommunen sind die Herzkammer unserer Demokratie.“
Erstmals zur Kommunalwahl am 27. März 2011 erscheint die neue Online-Zeitung 'Glück auf' des Juso-Landesverbandes. In dieser Sonderausgabe zu den Kommunalwahlen in Hessen kannst Du Dich unter anderem über die Standpunkte der Jusos für handlungsfähige Kommunen, frühkindliche Bildung und die Energiewende vor Ort informieren.
Zur ersten Ausgabe der Onlinezeitung geht es hier.
Auf der Kandidatenplattform www.hessen-zukunft.de präsentieren sich Kandidatinnen und Kandidaten der Jusos für kommunale Parlamente in ganz Hessen. Mit der gemeinsamen Plattform der beiden Juso-Bezirke und des Landesverbandes zeigen die Jusos, wie personenstark und vielfältig sie in hessischen Städten und Gemeinden für ihre Inhalte streiten.
Mit täuschend echten Atommüllfässern, Strahlenschutzanzügen und Gasmasken sorgten die Jungsozialisten in der SPD (Jusos) am Samstag für Verwirrung und Aufsehen in Reichelsheim im Landkreis Odenwald. Mit der Aktion im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages über die Gefahren der Atomkraft thematisierten der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl und der örtliche Vorsitzende der Jusos Odenwald Raoul Giebenhain auch die atomaren Zwischenfälle im Zusammenhang mit dem verheerenden Erdbeben in Japan. Dort war es am Freitag in Fukushima und Onagawa zu schweren Störfällen gekommen.
In ihren kommunalpolitischen Leitlinien fordern die Jusos eine bessere finanzielle Ausstattung der hessischen Städte und Gemeinden. „Durch die jährliche Kürzung des kommunalen Finanzausgleichs in Höhe von 360 Mio. € schadet die schwarz-gelbe Landesregierung allen hessischen Städten und Gemeinden. Davon können auch die Lippenbekenntnisse der CDU/FDP-Landesregierung nicht ablenken“ erklärt Juso-Landesvorsitzender Felix Diehl.
Viele Unterbezirke in Hessen haben sie sich für den Kommunalwahlkampf gewünscht, und jetzt gibt es welche: Rote T-Shirts des Landesverbandes mit Jusos Hessen-Aufdruck. Durch das zeitlose Motiv könnt ihr die T-Shirts sowohl im Kommunalwahlkampf als auch danach bei passenden Gelegenheiten tragen.
Am 9. Februar wird Dr. Thilo Sarrazin auf Einladung der Jungen Union in der Volkshalle Ehringshausen einen Vortrag halten. Für den Besuch der Veranstaltung am Vorabend der hessischen Kommunalwahlen nimmt die Junge Union Eintritt in Höhe von 10,00 € im Kartenvorverkauf. Die Jusos kündigen an, vor der Volkshalle gegen den ehemaligen Bundesbanker, das von ihm verkündete Menschenbild und seinen Auftritt bei dem politischen Gegner zu demonstrieren.
Zum Hessengipfel der Hessen-SPD fordern die Jusos größere Anstrengungen für eine grundlegende Schulreform für Chancengleichheit und bessere Leistungen. Nach einer von der Bertelsmann Stiftung aufgegriffenen OECD-Studie nimmt Deutschland im Vergleich der 31 OECD-Staaten bei der sozialen Gerechtigkeit nur einen mittelmäßigen Platz ein. Beim Zugang zur Bildung liegt Deutschland abgeschlagen auf dem 23. Platz hinter Chile.
CDU und FDP verteilen Steuergeschenke an Hoteliers und kürzen das Programm ‚Soziale Stadt‘ zur Unterstützung von Problemvierteln von 107 Mio. € auf 28 Mio. € zusammen. Der hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat vorgeschlagen zur stärkeren Beteiligung von Reichen an der Finanzierung des Gemeinwesens die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung abzuschaffen und den Spitzensteuersatz auf bis zu 60% zu erhöhen.
Vor dem SPD-Landesparteitag demonstrierten die Jusos unter dem Motto "Hände weg vom Atomausstieg!" gegen den schwarz-gelben Atomkompromiss und für Generationengerechtigkeit. Mit täuschend echten Atommüllfässern, Strahlenschutzanzügen und Gasmasken machten die Jusos auf die Interessen ihrer und nachfolgender Generationen aufmerksam.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben CDU und FDP den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angegriffen. Die Jusos sind empört über die unsachlichen Anwürfe der hessischen Regierungsparteien.
„Mit der Äußerung, die demokratischen Parteien im Landtag würden gegen ,Gruppen wie den DGB zusammenhalten‘ haben FDP und CDU ihr Unverständnis für unseren demokratischen und sozialen Rechtsstaat bewiesen. Gewerkschaften und der DGB sind nicht irgendeine „Gruppe“, sondern als Tarifpartei elementarer Bestandteil unseres Sozialmodells.
- Innerparteilicher Willensbildungsprozess in SPD kritisiert
23. November 2010
Zu Inhalt und Zustandekommen der Einigung über die Aufnahme einer Schuldenbremse in die Hessische Verfassung nehmen für die Jusos in einer gemeinsamen Erklärung der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl, der südhessische Juso-Bezirksvorsitzende Behnam Yazdani und der nordhessische Juso-Bezirksvorsitzende Pascal Barthel Stellung.
„Wir Jusos bleiben bei unserer Ablehnung der Hessenbremse. Auf dem Landesparteitag der SPD werden wir engagiert für unseren Juso-Antrag gegen die Aufnahme einer Schuldenbremse in die Hessische Verfassung werben“ so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl. Bisher hatten sich in der SPD nur die Jusos mit dem Antrag ‚Die beste Schuldenbremse ist die Abwahl der schwarz-gelben Landesregierung‘ klar zur Aufnahme einer Schuldenbremse in die Hessische Verfassung positioniert.
Auf dem „Neue Energie-Forum“ am 13. November in Marburg haben die Jusos Hessen ein Positionspapier beschlossen, in dem sie die den Ausbau der Energieversorgung vor Ort durch erneuerbare Energien fordern. Als Gast nahm der Landesvorsitzende der Grünen Jugend Hessen, Benjamin Weiß, am Energieforum teil.
„Wir fordern den konsequenten Ausbau der kommunalen Energieversorgung durch erneuerbare Energien“, erklärt Felix Diehl, Landesvorsitzender der hessischen Jusos. Energie werde dezentral verbraucht und sollte daher auch dezentral erzeugt werden.
Zum von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) für die Landesregierung vorgelegten Schulgesetzentwurf erklären Felix Diehl (Vorsitzender der Jusos Hessen), Günther Häfner (Landesvorsitzender der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Bildung) und Katharina Horn (stellv. Landesvorsitzende der AfB) in einer gemeinsamen Presseerklärung:
„Der von der Landesregierung vorgelegte Schulgesetzentwurf steht für schulpolitischen Stillstand. Weder gesteht die Landesregierung ihr katastrophales Scheitern mit der „G8-Schulzeitverkürzung“ ein, noch unternehmen CDU und FDP die notwendigen Schritte für eine stärkere Leistungsorientierung und größere Chancengleichheit an hessischen Schulen. Wir sind enttäuscht, dass der Bildungserfolg in Hessen nach Ansicht von Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusministerin Dorothea Henzler weiterhin vom Geldbeutel abhängen soll“ erklären Felix Diehl, Günther Häfner und Katharina Horn.
Auf einer Sitzung des Landesausschuss am 2. Oktober in Frankfurt haben die Jusos sich für ein aktives Wahlrecht ab dem 16. Lebensjahr auf allen politischen Ebenen ausgesprochen.
Dazu erklärt der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl:
„Wir Jusos wollen früher Demokratie wagen. Deshalb fordern wir ein Wahlrecht ab dem 16. Lebensjahr bei Kommunalwahlen, Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen. Mit der Senkung des Wahlalters auf allen politischen Ebenen wollen wir junge Menschen stärker für Politik begeistern und ihr Recht auf demokratische Teilhabe stärken“ erklärt Felix Diehl, Landesvorsitzender der Jusos Hessen.
Die hessischen Jungsozialisten halten die geplante Einführung einer Schuldenbremse in der hessischen Verfassung für ein durchschaubares Spiel der schwarz-gelben Landesregierung, um von der eigenen gnadenlosen Klientel- und Schuldenpolitik abzulenken.
„Dass nun die hessische SPD auf dieses Spiel eingeht und glaubt mit einem eigenen Vorschlag zur Ausgestaltung der Schuldenbremse die prinzipiell negativen Folgen einer solchen dem neoliberalen Staatsverständnis entspringenden Politik mildern oder gar verhindern zu können, ist für uns Jusos vollkommen unverständlich“, so der Juso-Landesvorsitzende Felix Diehl.
Erika Steinbach, die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV), hat auf einer Fraktionsklausur der CDU-Bundestagsfraktion erklärt, sie könne es “leider auch nicht ändern, dass Polen bereits im März 1939 mobil gemacht hat“ und damit den Eindruck erweckt, dass sie die Verantwortung Nazi-Deutschlands für den Ausbruch des zweiten Weltkriegs anzweifle. Eine Reihe prominenter CDU-Vertreter aus Frankfurt, unter anderem der neue hessische Innenminister Boris Rhein, haben der Frankfurter Bundestagsabgeordneten Steinbach ihr „volles Vertrauen“ bekundet und die Kritik an ihren Äußerungen als „hysterisch“ abgetan.
Die beschlossene Laufzeitverlängerung für Atommeiler sorgt dafür, dass neuere Atomkraftwerke weitere 14 Jahre und selbst ältere noch weitere acht Jahre am Netz bleiben dürfen. Auch der störanfällige Atommeiler Biblis in Hessen soll noch bis 2020 am Netz bleiben. Im Schnitt bleibt Atomkraft damit mindestens bis zum Jahr 2040 gefährliche Realität. Damit werden den Betreibern Gewinne in Milliardenhöhe beschert, während gleichzeitig die Brennelementesteuer um rund ein Drittel gekürzt wird.
Um sein neues Buch zu vermarkten hat Thilo Sarrazin absurde Behauptungen über vermeintlich vererbte Eigenschaften vermeintlich genetisch zusammengehöriger Gruppen aufgestellt. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat zu Recht die Aussagen Sarrazins als „absoluten Blödsinn“ kritisiert. Zugleich hat Bouffier eine „größere Integrationsbereitschaft“ von hier lebenden Migrantinnen und Migranten gefordert.
Jusos fordern „Eine Schule für alle“. Die SPD-Landtagsfraktion hat den Entwurf eines neuen Schulgesetzes vorgelegt. Darin fordert die SPD-Fraktion unter anderem die Abschaffung der „G8“-Schulzeitverkürzung, eine flexible Oberstufe und die Abschaffung der Hauptschule. Realschulen sollen erweitert und Förderschulen ab der fünften Klasse erhalten bleiben.
Roland Koch ist von seinem Amt als Ministerpräsident am 31. August zurückgetreten. Dennoch soll ihm für weitere sechs Monate ein Dienstwagen mit Fahrer, Schreibkraft und einem Referenten zur Verfügung stehen.
Dazu erklären die hessischen Jusos:
„Dass Roland Koch trotz seines Ausscheidens aus dem Amt des Ministerpräsidenten weiterhin aus Steuermitteln ein Chauffeur und mehrere Angestellte zur Verfügung gestellt werden ist politisch nicht hinnehmbar. Während die CDU/FDP-Landesregierung bei hessischen Städten und Gemeinden jährlich 400 Mio. Euro kürzen will, im Hochschulbereich massive Einschnitte vornimmt und den Sozialbereich ausbluten lässt, wird Roland Koch weiterhin mit Steuergeldern versorgt ohne für das Land Hessen tätig zu sein.
Nach dem Rücktritt von Roland Koch als hessischer Ministerpräsident eineinhalb Jahre nach der letzten Landtagswahl kandidiert der bisherige Innenminister und neue CDU-Landesvorsitzende Volker Bouffier als sein Nachfolger.
Dazu erklären die hessischen Jusos:
„Volker Bouffier steht für das ‚System Koch‘. Bouffier ging gemeinsam mit Roland Koch auf Stimmenfang am rechten Rand durch die Unterschriftenkampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft. Gemeinsam mit Koch lavierte er sich durch die „Schwarzgeldaffäre“ der hessischen CDU und stützte Roland Koch, als dieser nachweislich die hessische Öffentlichkeit belogen hat.
Auf der ordentlichen Landeskonferenz der Jusos Hessen am 29. August in der Stadthalle Bad-Hersfeld wurde Felix Diehl aus Lich zum neuen Vorsitzenden der Jusos Hessen gewählt. Diehl setzte sich bei der Vorsitzwahl mit 36 Stimmen gegen den ehemaligen Landtagsabgeordneten Christoph Degen aus Neuberg durch, auf den 23 Stimmen entfielen. Zwei Delegierte hatten sich enthalten. Der langjährige Juso-Landesvorsitzende Björn Spanknebel hatte nicht mehr für den Landesvorstand kandidiert.